Mediation, Konfliktmanagement oder Coaching?

 

1. Mediation sollte vor Streit und Auseinandersetzung und vor Anrufen eines Gerichtes erfolgen. Das ist mit Abstand das Sinnvollste, Fruchtbringenste und Preiswerteste.

 

2. Ist schon eine Klage eingereicht, wird das Gerichtsverfahren für drei Monate ausgesetzt. Es erfolgt dann eine gerichtsnahe Mediation.

 

3. Voraussetzung ist allerdings, dass die Parteien grundsätzlich einigung- und verhandlungsbereit sind. Trifft das nicht zu und ist ein Zusammenkommen auch durch professionelles Vorgehen nicht zu erreichen oder bleibt nur eine Partei an einer tragfähigen Lösung interessiert, so kann ein assistierendes Coaching oder eine Konfliktberatung ähnlich positive Effekte erzielen.

 

4. Ist die Eskalation zu weit fortgeschritten, sind zu viele Wunden geschlagen und die Verhandlungsbereitschaft nicht mehr ausreichend vorhanden, so ist ein weitergreifendes Konfliktmanagement erforderlich. 

 

5. Bei sehr komplexen Konflikten, mit vielen Einflüssen, insbesondere in der Wirtschaft, bei denen Mitarbeiter- und Kundenzufriedenheit, Kosten und Produktqualität mit berücksichtigt werden müssen, ist eine systemische Betrachtung und neben Mediationsmethoden noch weitere Konfliktmanagerkompetenzen erforderlich. Eskalationsgrade, Kulturphänomene, Widerstände usw. werden ermittelt und systemisch verändert.

 

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